Bin begeistert…..

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Habe mich mal wieder breit schlagen lassen. Eine Mitarbeiterin vom http://www.sperlingshof.de  hat bei mir angefragt, ob ich für zwei jugendliche Flüchtlinge einen Praktikumsplatz hätte. Natürlich kann ich hier nicht nein sagen. Dafür bin ich einfach zu gerne unter der Jugend. So – nun war es soweit, der erste Praktikant war bei mir in der Küche. Leider ist er ohne Eltern da und in seinem Heimatland herrscht Krieg, daher konnte er nicht weiterarbeiten. Dieser schwebende Zustand ließ es nicht zu, sich hier zu konzentrieren. Nun kam die Nummer Zwei zum Praktikum und unser Aref ist eine richtige Freude. Ihm zuzusehen wieviel Freude er bei seinen Tätigkeiten hat, begeistert mich sehr. Ich muss ihn sogar immer wieder bremsen, weil er zu schnell ist – und wer mich kennt weiß, ich arbeite nicht gerade langsam. Ich habe ab September schon einen Azubi eingestellt, sonst würde ich ganz klar Aref eine Chance geben. Heute Morgen waren wir sogar nur zu zweit in der Küche, weil eine Kollegin ausgefallen ist. Es war ein toller Morgen und eine super Stimmung in der Küche. Ich hoffe man hat es geschmeckt…Für mich ist es wieder ein Beweis, mit Freude am Tun ist alles möglich….

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Es war mal wieder soweit, dass Veterinäramt hat uns zu einer Sitzung eingeladen. Diese Termine sind sehr wichtig und es gibt immer einen konstruktiven Austausch. Nur ist es diesmal ein WAHN – SINN was für EU-Verordnungen  wir kleinen Schlachtbetriebe alle erfüllen sollen. Ich und mein Team sind jeden Montagmorgen (gemeinsam mit den Landwirten) bestrebt, eine ordentliche und schonende Schlachtung zu vollziehen. Bei uns gibt es das nicht, dass ein fast unbetäubtes Schwein in das Brühwasser kommt. Unsere Großtiere haben eine eigene Rinderbox, in der sie betäubt werden. Zugegeben – es ist manchmal schon schwer, bis die Rinder in der Box sind. Hier gilt es dem Tier die Zeit zu  geben, bis es sich an die Umgebung gewöhnt hat. Es ist ja nur seinen Bauern gewöhnt, der natürlich auch vor Ort ist. Jetzt sollen wir auch noch schriftlich dokumentieren, dass wir ordnungsgemäß geschlachtet haben!!! – Wir sollen es bei drei Schweinen im Jahr dokumentieren, das ist doch ein Witz, wo ist da der Sinn? Dann brauchen wir für jedes Betäubungsgerät ein Ersatzgerät – Kosten ca. 5.000€ !!! Bisher war es bei uns so, wenn ein Gerät ausgefallen ist, haben wir uns bei einem Kollegen eins ausgeliehen. Also – handwerklich halt, auf kleinem Dienstweg. Und unsere Betäubungszange sollen wir mit einem Datenlogger ausrüsten, damit wir nochmal einen Ordner füllen können. Wir wollen einfach nur eine saubere, gute Schlachtung durchführen und ihnen liebe Kundinnen und Kunden eine optimale Qualität bieten. Ich bin zwar im Moment etwas geschockt, werde mich jedoch wie immer davon erholen und meinen Job mit viel Spaß und Freude machen. Und ich werde weiterhin dafür kämpfen, dass Verbraucher in einem handwerklichen Fleischerfachgeschäft einkaufen können – und zwar Fleisch Wurst und keine Dokumente. Mich interessiert sehr, wo der Spruch herkommt „ Papier ist geduldig“ oder „Glaube einer Statistik nur, wenn du sie selbst gefälscht hast.“

Mal wieder eine Investition…

So – der Gesetzgeber zwingt uns mal wieder zu einer Investition. Den „neuen Vorschriften für Registrierkassen ab 2016“ zufolge müssen Kassensysteme Daten künftig elektronisch aufbewahren. Auch der Umfang der zu dokumentierenden Unterlagen wächst. So genügt etwa das Aufbewahren von Papierausdrucken des Tagesabschlusses den neuen Anforderungen nicht mehr. Wer sich nicht an die neuen Bestimmungen hält, dem drohen nicht nur hohe Nachzahlungen ans Finanzamt -da die Einnahmen und der Gewinn schätzen werden-, sondern es kann auch strafrechtliche Konsequenzen haben. Das bedeutet, wir müssen unsere Daten digital aufbewahren und das kann unser altes System natürlich nicht. Aus diesem Grund bekommen wir diese Woche ein neues Waagen-und Kassensystem. Natürlich hat dieses neue System für uns auch Vorteile. Wir können unsere Lieferungen über die Waagen erfassen, brauchen  also keine Lieferscheine mehr von Hand zu schreiben. Angebotspreise können vom Büro aus gepflegt werden. Und – was mich am meisten freut, wir haben für jeden Artikel Informationen und Allergene hinterlegt. Also, bei Ihrem nächsten Einkauf dürfen sie das gerne mal testen. Stellen sie Ihre Fragen und wir antworten mit Tastendruck – aber dennoch persönlich.

Also wenn es diese Woche etwas langsamer bei uns zu geht, wir sind fleißig am üben….

Bis bald

Ihr Dürr & Beier Team

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Das Thema „Wir schaffen das“ hat für uns Bedeutung…

Das wir Anfang des Jahres für eine Flüchtlingsunterkunft gekocht haben ist ja schon bekannt, jetzt möchte ich nochmal zeigen was uns geblieben ist….etwas sehr wertvolles. Hal Mohmad arbeitet seit über vier Monaten bei uns. und wir sind sehr zufrieden mit ihm und seiner Arbeit. Ich möchte mich auf diesem Wege auch bei der Familie Urbitsch  für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

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Frühstück…..

So jetzt pünktlich zum Ferienbeginn, wir möchten Sie mit leckerem Frühstück verwöhnen. Immer Samstags von 8.00h- 11.00h. Wir freuen uns auf Sie! Natürlich können Sie unter der Woche bei uns Frühstücken…..Bis morgen….

 

Frühstück

Schön wenn man solche tollen Kundinnen und Kunden hat

http://regional-saisonal.blogspot.de/2016/06/durr-beier.html

Wie erhalten wir den örtlichen Handwerker?

Als Chef einer Fleischerei, kommt man nicht darum herum in vielen verschiedenen Vereine Mitglied zu werden. Das ist auch gut so. Als Unternehmer vor Ort ist es wichtig, das Vereinsleben zu stärken und zu unterstützen. Wir haben auch intern eine Abmachung getroffen, dass wir jeden Verein bei einem Jubiläum mit einer Anzeige in seiner Festschrift unterstützen. Und für die verschiedenen Vereinsfeste gibt es von uns eine „Tombola-Spende“. Selbstverständlich bekommen die Vereine auch einen Preisnachlass, bei den großen Mengen die sie meistens abnehmen. Und die Verfügbarkeit -bei evtl. Nachlieferungen- ist bei Dürr & Beier natürlich auch gewährleistet.

Im Gegenzug habe ich an die Vereine die Erwartung, dass sie dem Handwerk „treu bleiben“. Das bedeutet, dass sie die Unternehmen vor Ort unterstützen. Mir macht es nichts aus, wenn zwischen Handwerkskollegen mit der Lieferung abgewechselt wird. Wie es jedoch am Wochenende geschehen ist, dass ein Verein -in dem ich schon fast 30 Jahre Mitglied bin- bei der Fleischindustrie einkauft, das macht mir echt zu schaffen!!! – Ich denke hier auch an die Bauern, das Tier, die örtliche Landwirtschaft… Ich werde diesem Verein noch heute meinen Austritt verkündigen. Ich weiß, dass es für einen Geschäftsmann sehr gefährlich ist solche Zeilen zu schreiben, trotzdem habe ich den Mut dies zu tun. Lasst uns alle mal darüber nachdenken, wie wir künftig essen und leben wollen…

Guten Appetit, auf Wurst aus dem Handwerk!

 

Endlich fertig…..

Ja – diese Umbaumaßnahme haben wir lange vor uns her geschoben. Wir haben geplant, besprochen und wieder verworfen. Und es war bis jetzt immer gut, uns diese Zeit zu nehmen. Jetzt haben wir ein richtig großes Kühlhaus, das für unseren Bedarf optimal ist. Ich bedanke mich bei all meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dadurch viele Treppen in Kauf nehmen „durften“. Auch den Mitarbeiter die aktiv auf der Baustelle mitgearbeitet haben, einen herzlichen Dank. Hervorzuheben ist auch die Firma http://www.dennig-bau.de/. Ein absolut zuverlässiger Partner mit einer Termintreue, die Dürr & Beier sehr ähnlich ist – herzlichen Dank hierfür. Nun sind wir alle begeistert von unserem neuen Kühlhaus. Da hat es jetzt richtig viel Platz und so macht die Arbeit gleich noch mehr Spaß.

Bilder

 

Griebenschmalz

Diese Woche durfte ich wieder leckeres Dürr & Beier Griebenschmalz zubereiten. Dieses wird aus “ weißem Fleisch“ Salz, Pfeffer und Koriander hergestellt. Natürlich ist bei uns nicht nur das Fleisch regional, sondern auch die Äpfel und Zwiebeln die das Schmalz geschmacklich abrunden. Was bei der Zubereitung des Schmalzes sehr wichtig ist, dass ist der Zeitpunkt der Zugabe von Zwiebeln und Äpfeln. Da sollte man darauf achten, dass es dem Koch nicht zu heiß wird, siehe Bild! Ich bekomm beim Schreiben Appetit, ich hol, mit jetz „a“Laugeweckle mit Griebenschmalz.“ Und überlege mir meinen nächsten Blogbeitrag…..

Generalprobe mit unseren zwei Azubis

So heute eine wunderbaren Tag mit unseren zwei Auszubildenden verbracht. Wir haben einfach eine Generalprobe für die anstehende Gesellenprüfung gemacht. Auch eine herzlichen Dank für die Gäste die zum Essen und bewerten da waren. Eine Super Aktion die es nur bei Dürr & Beier gibt. Da ist sogar die Ausbildung Regional