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Bioland - Was ist das eigentlich?

Bioland ist ökologischer Landbau

Bioland Fleisch Bereits 1971 gegründet, ist Bioland heute der größte deutsche Anbauverand des ökologischen Landbaus. Denn der ökologische Landbau sorgt für eine gesunde Ernährung der Menschen, schützt Boden und Wasser und erhält unsere Umwelt in ihrer ganzen Vielfalt.

Bioland steht für Landwirtschaft der Zukunft.

Verantwortung, Transparenz und Qualität: Drei Grundpfeiler von Bioland. Wir sind seit 1991 Bioland-Vertragsfleischerei und bieten Ihnen neben unserer konventionellen Ware ein ausgesuchtes Sortiment an Bioland Fleisch- und Wurstwaren.

Auf die häufigsten Fragen zu Bioland haben wir Ihnen hier schlagkräftige Anworten bereit gestellt (bitte hierzu einfach ):

  • Was ist Bioland?
    • Der mitgliederstärkste Verband des ökologischen Landbaus. Hinter Bioland stehen über 4.500 landwirtschaftliche Betriebe und über 700 Verarbeitungsbetriebe
    • Alle Betriebe arbeiten nach den strengen Bioland Richtlinien
    • Bioland ist: Sicher - fair - konsequent
  • Was ist der Unterschied zwischen EU-Bio (z.B. aus dem Aldi, Lidl, Plus, ... etc) und Produkten von Bioland - nur 5 Beispiele (weitere finden Sie in der rechten Randspalte)!
    • Grundsätzlich gilt: Die Die Richtlinien von Bioland gehen in vielen Punkten über die Grundregeln der EU-Verordnung zum Öko-Landbau hinaus
    • Bioland: Die Umstellung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebes ist vorgeschrieben, d.h. keine Teilbetriebsumstellung
    • Bioland: Der Zukauf von konventioneller Gülle ist nicht erlaubt
    • Bioland: Mehr Platz und Bewegungsraum für die Tiere
    • Bioland: Eindeutige Angaben zur Verarbeitung (Zusatzstoffe, Verfahren)
  • Was heißt ökologisch erzeugt?
    • Geringe Belastung von Boden, Luft und Wasser
    • Verbot aller chemisch / synthetischen Spritzmittel
    • Artgerechte Tierhaltung
    • Nachhaltig und klimaschonend
    • Kein Gentechnik
  • Was ist der Unterschied zwischen Bioland und Demeter?
    • Bioland und Demeter vertreten unterschiedliche Methoden des biologischen Landbaus, die eine unterschiedliche Geschichte haben
  • Warum sind Bio-Produkte teurer?
    • Umweltschonende Erzeugung
    • Artgerechte Tierhaltung
    • Keine Ausbeutung von Natur und Landschaft
  • Wer kontrolliert Bioland?
    • Unabhängige staatliche Kontrollstellen kontrollieren regelmäßig Bioland-Erzeuger und Verarbeiter
  • Wie funktioniert eigentlich die Kontrolle?
    • Umfangreiche Aufzeichnungspflicht für den Erzeuger und Verarbeiter
    • Getrennte Lagerung von Öko-Produkten
    • Ein Inspektionsbesuch jährlich mit ausführlichen Kontrollbericht
    • Zusätzlich unangemeldete Stichprobenkontrollen bei mindestens 20% der Betriebe
    • Die Kontrolltätigkeit der Kontrollstelle wird laufend durch die staatliche Kontrollbehörde überwacht
  • Wer kontrolliert die Bioland Landwirte noch?
    • Stellen Sie sich vor, Sie sagen ihrem Nachbarn: Ab heute gärtnere ich ökologisch! Sie können sich sicher sein, dass ihre Nachbarn sehr genau beobachten, ob Sie Ihr Vorhaben konsequent einhalten. Genauso geht es Bioland Landwirten auch :-)
  • Was ist das Besondere an der Bioland Tierhaltung?
    • Keine Massentierhaltung
    • Artgerechte Lebensbedingungen mit ausreichend Bewegungsraum
    • Keine vorbeugenden Arzneimittel oder Futterantibiotika
  • Woher kommt das Futter?
    • Grundlage bildet das hofeigene Futter
    • Futterzusätze aus importierten Sojaschrot (z.B. Regenwaldabholzung für Anbau) sind bei Bioland nicht erlaubt.
    • Bioland arbeitet ohne Gentechnik
  • Gibt es eigentlich "Bio" bei der allgemeinen Umweltverschmutzung?
    • Untersuchungen der Baden-württembergischen Untersuchtsämter haben ergeben, dass biologische Lebensmittel bis zu 200-fach weniger belastet sind
    • Die Bio-Landwirtschaft tut etwas gegen die Umweltverschmutzung" Jeder Quadratmeter, der nach Bioland Richtlinien bewirtschaftet wird, ist ein Beitrag gegen die Umweltverschmutzung
  • Warum sollte ich Bioland Produkte kaufen?
    • Weil es Genuss auch für Tier und Klima ist
    • Weil bei Bioland Qualität kein leeres Versprechen steht
    • Weil es Ihnen ihre Gesundheit wert sein sollte
    • Weil Bioland Produkte ohne Gentechnik sind

Informationen zur ökologischen Landwirtschaft

  • Was ist ökologische Landwirtschaft?
    • Der ökologische Landbau wirtschaftet im Kreislauf mit der Natur
    • Chemische Spritzmittel und leichtlösliche Mineraldünger werden nicht eingesetzt
    • Pflanzliche und tierische Erzeugung ergänzen sich weitgehend geschlossenen Betriebskreisläufen
    • Unkrautbekämpfung erfolgt durch mechanische Weise durch Haken oder Striegeln
  • Was ist organisch-biologische Landwirtschaft (Bioland)?
    • Die organisch-biologische Landwirtschaft ist naturwissenschaftlich orientiert
    • Aufbau und Pflege eines aktiven Bodenlebens ist Ausgangspunkt des Stoffkreislaufs auf einem Bioland Betrieb
    • Bei ihr steht die Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit als Lebensgrundlage im Vordergrund. Diese wird vor allem durch eine abwechslungsreiche Fruchtfolge, organische Düngung und einen hohen Anteil bodenverbessernder Pflanzen erreicht. Diese binden z.B. den Stickstoff aus der Luft und machen ihn für nachfolgende Kulturen nutzbar
  • Was ist biologisch-dynamische Landwirtschaft (demeter)?
    • Basiert auf der anthroposophischen Weltanschauung Rudolf Steiners und berücksichtigt den Einfluß kosmischer Kräfte auf das Pflanzenwachstum
    • In der Praxis setzen Demeter-Betriebe selbsthergestellte, homöophatische Präparate für Mist, Kompost und Boden ein

Tierhaltung und Futter

  • Was ist das Besondere an der Bioland Tierhaltung?
    • Keine Massentierhaltung
    • Artgerechte Lebensbedingungen für jede Tierart
    • Keine vorbeugenden Arzneimittel oder Futterantibiotika
    • Kein Einsatz von Wachstumsförderern
    • Durch angemessenen Bewegungs- und Ruheraum, Tageslicht, Stroheinstreu und möglichst Weidegang oder Auslauf im Freien haben die Tiere artgerechte Lebensbedingungen (die Zahl der Tiere ist an die Fläche der Betriebe gebunden). Damit ist Massentierhaltung und Überdüngung ausgeschlossen
  • Woher kommt das Futter?
    • Grundlage bildet das hofeigene Futter. Ausnahmsweise kann bei Bedarf von anderen ökologisch wirtschaftenden Betrieben zugekauft werden
    • Handelsübliche Fertigfuttermischungen, Tiermehle und Importfuttermittel, etwa Sojaschrot aus der dritten Welt sind grundsätzlich verboten
    • Gentechnisch veränderte Futterpflanzen (Mais, Soja etc.) oder Substanzensind bei Bioland grundsätzlich nicht zugelassen
  • Woher stammen die Tiere?
    • Bioland-Tiere stammen in der Regel aus eigener Nachzucht. Bei Bedarf können Tiere von anderen Biobetrieben zugekauft werden
    • Jeder Betreib muß ein Bestandsregister führen, worin alle Tiere mit ihrer Abstammung erfasst sind
    • Bioland-Tiere werden überweigend regional vermarktet. Sie kommen daher in der Regel von einem der nahe gelegenen Biolandbetriebe
    • Tiergerechter Transport der Tiere durch kurze Wege (maximal 200 km im Umkreis)

Qualität und Preis

  • Worin liegt die besondere Qualität von Bioland-Fleisch?
    • Bioland-Tiere dürfen langsam wachsen. Sie haben Zugang zu Luft, Licht, Wiese, Wasser und Einstreu. Sie werden art- und umweltgerecht gehalten und gefüttert
    • Dadurch entsteht eine bessere Fettsäurenzusammensetzung mit einem deutlich höheren Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Blutdruck und Cholesterinsenken, wichtig für den Aufbau biologischer Membranen)
    • Die sensorischen Merkmale (Zartheit, Saftigkeit, Geschmack) sind nachweislich besser
  • Was rechtfertigt den höheren Preis?
    • Bereits bei der Futtergewinnung (Anbau und Pflege) entsteht höherer Arbeitsaufwand bei gleichzeitig geringeren Erträgen. Das eigene Bio-Futter ist daher teurer als konventionell erzeugtes
    • Der Zukauf von importierten Eiweißfuttermitteln ist verboten. Die Erzeugung von einheimischen Eiweißfutters (z.B. Erbsen) ist verboten
    • Keine Leistungs- und Wachstumsförderer (z.B. Futterantibiotika), daher ereichen Bioland-Tiere ihr Schlachtgewicht langsamer und stehen länger im Stall
    • Höhere Kosten pro Stallplatz sind durch die artgerechte Haltung, die Haltung auf Stroh ist arbeitsintensiver
    • Die handwerkliche Verarbeitung des Fleisches utner Verzicht auf Hilfsstoffe ist aufwendiger

Rückstandsfreiheit

  • Sind Bioland Fleisch- und Wurstwaren rückstandsfrei?
    • Völlige Schadstofffreiheit kann bei der allgemeinen Belastung der Umwelt auch Bioland nicht garantieren. Eine zusätzliche Belastung während der Aufzucht der Tiere und bei der Verarbeitung wird durch strenge Richtlinien vermieden
    • Das Futter ist nicht durch chemisch-synthetische Spritz- und Düngemittel belastet
    • Gentechnisch hergestellte oder veränderte Futterkomponenten dürfen nicht eingesetzt werden
    • Der Medikamenteneinsatz ist auf Notfälle beschränkt, die Wartezeiten sind doppelt so lang wie in der konventionellen Tierhaltung
    • Keine vorbeugenden Arzneimittel oder Futterantibiotika
    • Bei der Verarbeitung wird auf übliche Zusätze wie Nitropökelsalz, Phosphat oder Geschmacksverstärker verzichtet
  • Warum ist die Bioland Wurst grau?
    • Durch den Verzicht auf das Nitropökelsalz, dass im Verdacht steht, gesundheitsschädliche Wirkungen zu haben. Durch das Pökelsalz findet eine Umrötung statt
    • Dies hat aber nicth mit mangelnder Frische oder gar mit Verderb zu tun, sonder ist der sichtbare Beweis für den konsequenten Verzicht auf Zusätze
Vergleich Bioland / Bio

Bioland

Logo Bioland
  • Markenzeichen - Hohe Bekanntheit, positives Image

  • Hohe Qualität durch strenge Richtlinien für Pflanzenbau, Tierhaltung und Verarbeitung
  • Garantierte Herkunft von Bioland-Vertragsbetrieben
  • Differenzierung mit "Bioland" im Wettbewerb möglich

Dürr & Beier ist zertifiziert nach EG-Öo-Verordnung für Feinkost, Fleisch und Fleischerzeugnisse.

Zertifikat »

Bio

Logo Bio
  • Prüfzeichen ("TÜV-Stempel" für Bioprodukte, Abgrenzung zu Nicht-Bio-Produkten)
  • Gesetzlicher Mindeststandard (EG-Öko-Verordnung)
  • Herkunft unbestimmt (aus dem In- und Ausland)
  • Keine Differenzierung möglich, weil alle Bio-Prüfsiegel verwenden

Weitere Informationen zum Vergleich ...

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